Wie Jason (49 Kg) beim „all you can eat“ Asiaten über 30 Teller orderte.

Ersteinmal möchte ich mich erklären, denn es war gezwungenermaßen, dass es keine neuen Updates gab. Eines Abends stürzte mein Laptop ab und bevorzugte es, sich nicht mehr anschalten zu lassen. Er versuchte zwar zu booten, aber mit wenig Erfolg. Mein Bruder meinte auf meine verzweifelten Hilferufe hin, dass mein Gerät eigentlich versuchen sollte, von der Festplatte ausgehend zu booten, aber die wurde gar nicht angezeigt. Er recherchierte ein wenig und fand tatsächlich die Lösung.

Es war ganz einfach. Die Festplatte wird in meinem Modell nicht unbedingt standardmäßig festgeschraubt. Super dämlich. Mit der Zeit hatte die Festplatte sich also aus ihrer Halterung herausgearbeitet und die Verbindung wurde gekappt. Ich habe es jemandem mit Ahnung überlassen, das wieder in den optimalen Zustand zu bringen. Jetzt ist sie gesichert.

So und jetzt das, was ich erlebt habe in den letzten Wochen.

Wir waren zu einem Abendessen bei den Jungs eingeladen und weil wir so viel frischen Fisch bei uns im Tiefkühler haben. Die Fische hatten wir geschenkt bekommen (über 100) und die haben wir mitgebracht und ich habe sie angebraten. Vorher habe ich mich auch am Ausnehmen probiert, aber ich fand es ein bisschen ekelig. Dennoch wollte ich es lernen und jetzt weiß ich auch, wie es geht. Es war ein wirklich schönes Abendessen an einem lauen Abend und sehr schön. Wir haben uns alle gewünscht, so etwas öfter zu machen und ich denke, das machen wir auch.

Am Wochenende waren wir dann zu fünft beim Asiaten. „All you can eat“ 12,90. Klar sind wir da hin. Wir waren; Kristina, Anna und ich – natürlich. Cristian und Jason haben wir auch noch eingeladen. Die beiden sind echt coole Jungs und wir dachten, dass Jason, der aus Malaysia kommt, vielleicht gerne asiatisch isst. Er vermisst selbstverständlich asiatisches Essen, war begeistert von der Idee und so waren wir uns einig und sind dem Auto runter nach Fegline gefahren.

Es war eine nette Runde und jede/r bestellte von der Liste einige Dinge. Es funktioniert wie folgt. Es gibt eine Speisekarte und man bestellt sich zum Beispiel Frühlingsrollen. Man erhält einen Teller mit so drei vier Rollen und weil es nicht so viel ist, kann man viele Dinge probieren und wenn man will, auch ohne Ende bestellen. Als Jason dann bemerkte, dass das Personal wie er Mandarin spricht und er dann auch noch eine Speisekarte auf Mandarin erhielt (die nicht mehr war als ein dreckiger Zettel voller Zeichen, anstatt der netten Hochglanzkarten auf italienisch), hatten wir das Gefühl, dass er sich noch wohler als ohnehin schon fühlte. Er spricht nicht so gut italienisch und verstand die Karte zunächst nicht so gut, aber für ihn wendete sich das Blatt zum guten und er legte richtig los. Hätten wir das geahnt. Er plauderte ein paar mal nett mit der Bedienung und wir meinten spaßeshalber, dass die beiden flirten. Am Ende hätten wir uns gewünscht, er hätte. Als wir nämlich satt waren und glaubten, nichts mehr essen zu können, kam die Bedienung wieder und brachte neues Essen für Jason. Wir halfen alle, es aufzuessen und freuten uns, es geschafft zu haben. Dann kam die Bedienung erneut und brachte neue Teller. Wir ließen ein scharfes „Jason“ verlauten, aber halfen ihm wieder, alles aufzuessen. Dann kam die Bedienung erneut. Und erneut und erneut. Wir entrissen Jason die Speisekarte auf Mandarin. Es stapelten sich quasi die Teller schon auf unserem Tisch. Wir konnten nicht mehr. Und als wir dachten, es ging wirklich nicht mehr, kamen neue fünf Teller. Der schmale, dünne Jason sagte etwas hilflos, dass er das aufessen würde und sagte der Bedienung, als sie erneut mit zwei Tellern auftauchte, dass er nichts weiter wolle. Das Problem ist, dass man alles aufessen muss, was man bestellt, ansonsten muss man draufzahlen. Das finde ich nur gerecht. Also aßen wir was das Zeug hielt.

Wir schafften es ganz knapp. Nur um es vorweg zu nehmen; ich habe kein zu Abend mehr gegessen.

Ich habe viel Sport gemacht wie Volleyball und Sprint, weil es so etwas wie Olympische Spiele gab. Es war ein riesiger Spaß und obwohl wir letztlich Platz drei von vier gemacht haben, hatte ich viel Spaß und habe gerne die vielen Sportarten gemacht. Am Abend, also gestern Abend bin ich noch mit zwei Jungen zu einem Gipfelkreuz gelaufen. Das war ganz schön anstrengend, aber toll, als wir oben waren. Wir konnten sogar den Sonnenuntergang sehen und sind dann wieder ganz gemütlich heruntergelaufen. Heute hatte ich in den Oberschenkeln Muskelkater. Aber das ist okay, es ging nur Bergauf!

Ich habe endlich die Hose fertig gemalt und dem kleinen Prinzen und seiner Rose noch den Fuchs geschenkt. Jetzt hat Anna die Hose zurück und kann sie endlich wieder tragen.

Es ist spät geworden und ich wünsche eine gute Nacht an alle!

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