Tutti insieme

Diese Woche war eher ruhig und endete damit, dass ich heute Morgen mit einem schrecklichen Schnupfen und einem unangenehmen Kratzen im Hals aufwachte. Jetzt am Abend geht es mir schon wieder recht gut und ich denke, Morgen wieder arbeten zu gehen. Dennoch habe ich es genossen, einen Tag einfach mal auszuspannen und durchzuatmen. Vielleicht gehe ich Morgen auch nicht, kommt darauf an, wie es mir geht.

Am Wochenende war das Wetter wunderschön. Von dem nebeligen Dunst, der uns schon seit Wochen einhüllt – keine Spur. Die Luft war klar und die Sonne kitzelte warm auf unserer Haut. Yosi aus Costa Rica und ich beschlossen ein wenig in die Berge zu gehen, in denen wir uns ohnehin schon halb befinden. Die von mir gewählte Route war ich berreits einmal gelufen, allerdings bei absoluter Dunkelheit und da war sie ein wenig gruselig. Diesmal war der Wald jedoch hell und freundlich und der abseits gelegene Weg gefiel mir sehr gut. Ich bin ein wenig stolz darauf, dass ich mich durch das viele Laufen/Joggen mittlerweile recht gut hier auf den kleinen Wegen auskenne. Wir liefen erst hinauf und genossen schließelich den Ausblick auf die andere Seite des Taals.

Als wir den Wald erreichten machten wir uns den Spaß, einige Bilder mit Bäumen zu machen, Yosi meinte, ich solle die Bäume spüren.

Später fanden wir eine Blumenwiese und legten uns einen Moment in die Sonne.

Am Abend, oder es war der Abend davor (so genau weiß ich es nicht mehr genau), machten wir Schokofondue. Wir haben zwar auch ein Teelicht Fondue gehabt, aber damit haben wir uns nicht lange aufgehalten und direkt die große Schale mit Schokolade.

Außerdem hatte ich am Montag oder Dienstag endlich mal wieder Zeit, etwas zu malen und startete mit unserem Haus. Bisher bin ich aber noch nicht weitergekommen. Einer der Jungen kann sehr gut malen, aber leider hat er seine Pinsel vergessen und so habe ich ihm welche geliehen. Er hat mir sofort Fotos von coolen Bildern geschickt, die er mit Aquarell gemalt hat. Am Freitag gebe ich einer der Amerikanerinnen Malunterricht und deshalb habe ich Daniel für Freitag miteingeladen. Sicher kann ich auch etwas lernen, er hat einen guten Blick für die Dinge.

Gestern, am Dienstag, haben wir zusammen die ersten Weihnachtskekse gebacken. Liz hat mich gefragt, ob die bis Weihnachten reichen würden. Ich habe gegrinst und geantwortet: „Ich glaube nicht.“ Sie waren am selben Abend noch aufgegessen.

Heute habe ich noch ein kleines Windlicht gebastelt, weil ich im Januar nach Panama zum WJT fliege und mich schon ein bisschen darauf einstimmen möchte. Außerdem ist der Plan, mehrere zu basteln, um sie dort gegen kleine DInge von Jugendlichen aus anderen Nationen einzutauschen. Da ich krank bin/war, hatte ich genug Zeit dazu.


Im Original sieht es besser aus.

Fast hätte ich vergessen es einzufügen… Die beiden Filipinas haben für uns so ein cooles Essen gekocht. Die Nudeln sahen aus wie Glasnudeln, waren aber Bohnen oder so. Sie meinen, dieses Gericht sei durch den chinesichen Einfluss entstanden. Ich fand es sehr lecker!


Ich finde es schön, dass wir diese Woche viel zusammen gemacht haben und ich bin froh, die Vorweihnachtszeit mit ihnen zu verbringen.

Euch wünsche ich natürlich auch eine schöne Weihnachtszeit!

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