Trient und eine große Wasserschlacht

Es ist immer so, dass am Ende des Jahres alle nach Trient fahren, weil dort die Gründerin eine wichtige Station ihres Lebens verbracht hat. Diese Prägende Zeit für sie haben wir uns angeschaut.

Es sind alle gefahren, also Jungs und Mädchen. Es gibt Trips, die wir nicht zusammen machen, weil es manchmal nur die Mädels betrifft und manchmal ein Jungs Ding ist. Aber diesen Trip machten wir zusammen.

Wir sind mit dem Bus hoch in den Norden gefahren, wo auf einmal alle Häuser einen Österreichischen/ Bayrischen Tuch hatten und die Landschaft an die Voralpen erinnerte. Allerdings heißt dieses Gebirge Dolomiten und ist nicht ganz so hoch. Das Wetter war drückend heiß und es wird bis zum Winter nicht mehr abkühlen. Die einzigen kalten Plätze, die man in Italien finden wird, sind Keller. Egal, ich wollte es warm haben und das ist es nun. Es ist auch wirklich schön, nur die Mücken, aber naja, da hälfe nur Chemie…

Wir fuhren gegen Freitagmittag los, quälten uns mehrere Stunden über Autobahnen und kamen gegen 18 Uhr in Trient an. Dort hatten wir einen Moment Zeit und weil ich Busfahren nie gut vertrage, habe ich die frische Luft eingeatmet, mit einen frzen Joghurt gekauft und entspannt. Es war lustig, denn die Bedienung in den kleinen Geschäft unterhielt sich mit mir auf deutsch, mit Brounagh aus Irland auf englisch und mit Majo und Joselin aus Columbien und Costa Rica auf spanisch. Wir waren große Fans von ihr.

Im Anschluss gingen wir alle zusammen in ein Restaurant, das stark an ein bayris ches Oktoberfest-Festzelt erinnerte und aßen dort Pizza. Cristian klaute mir wie üblich meinen Platz (ich nahm einfach Annas, die bereits einen weiteren Stuhl heran geholt hatte) und Esteban blödelte die ganze Zeit herum. Mit Daniels Kamera machten wir eine Menge lustiger Fotos. Murilo, der auch bei uns am Tisch saß und der mit Abstand vernünftigste war, meinte hinterher kopfschüttelnd, aber im Spaß, dass er das Gefühl gehabt hätte, außen vor zu sein. Natürlich hatte er auch mitgemacht. Kristina und Anna waren die anderen beiden an unserem Tisch und natürlich in die Blödeleien involviert. Es war ein schöner Abend.

Es ging zu unserer Übernachtungsmöglichkeit, ein Zentrum, wo wir die gesamte Zimmerordnung änderten und uns die Zimmer so zurechtlegten, dass alle die wollten im großen Achtbettzimmer schliefen. Ich hatte das Gefühl, mich auf einer Klassenfahrt zu befinden. Es war wirklich schön!

Am nächsten Morgen sind wir nach Trient hinein gefahren und haben eine Stadtführung gemacht und etwas über das Leben der Gründerung und die Stadt erfahren. In einer Pause haben Cristian (Mexiko), Robert (Dominikanische Republik) und Dindin aus Mianmar und kleine Challenges für uns überlegt und haben jede Menge Quatsch gemacht. Ich musste auf der mitte eines Platzes Liegestützen machen und Robert seinen Kopf in den Brunnen stecken. Eben kleine Spässe. Danach ging es noch geschichtlich etwas tiefer und nach einem kalten Mittagessen ging es weiter.

Am Abend gab es noch eine kleine Fete, aber ich bin mit Daniel in den Garten gegangen, wo man eine schöne Aussicht auf die in der Dunkelheit verschwindenen Berge hatte. Wir haben sie agezeichnet und uns über unsere Zeit hier unterhalten.

Am Sonntag, den letzten Tag, sind wir weiter in die Dolomiten gefahren und haben dort den Tag verbracht. Abgesehen von einigen Wasserschlachten und niedlichen Kirchen, war es ein schöner Tag, den alle, wenn auch ein bisschen müde, sehr genossen haben. Am Abend sind wir dann auch schon zurück nach Hause gefahren.

Leider habe ich dann mein Auufladegerät für den Laptop verloren und konnte erst jetzt weiterschreiben, weil ich einen anderen Laptop leihen musste. Ich muss irgendwie auch alle ü, ä … und ähnliche Laute koieren und einfügen, weil es anders nicht funktionierte. Ich wusste gar nicht, dass wir sooo viele davon in unserer Sprache haben……

Diese Woche haben wir ausserdem eine Wasserschlacht mit den Jungen, besser gesagt, gegen diese gemacht. Wir sind in die Wohnung über ihnen gegangen und haben jede Menge Wasserbombem aufgefüllt. Dann haben wir die Fenster geöffnet, gewartet, bis sie mit ihrem Programm fertig waren, aus dem Haus unter uns heraus kamen und haben sie dann mit allem was wir hatten, kräftig nass geamcht. Ihre überraschten Gesichter waren allen „Aufwand“ wert! Wir sind dann runter gerannt und natürlich nach wenigen Sekunden klitsch nass gewesen. Aber weil es jeden Morgen so unfassbar heiss schon ist, war das nicht so schlimm. Danach sind wir triefend nass zu unserem Programm zurückgekehrt und schmunzelnd so getan als wäre nichts passiert.

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