Tag 3

Letzte Nacht gingen wir nach Mitternacht noch an den Strand hinunter und entschieden spontan, in der Dunkelheit im Meer baden zu gehen. Das Wasser war gar nicht so kalt wie wir dachten und es hat uns unglaublich viel Spaß gemacht. Als wir wieder rausgingen war es dann doch ziemlich kalt und wir beeilten uns, zurück zu unserer kleinen Wohnung zu kommen.

Heute Morgen frühstückten wir alle neun mal zusammen und glücklicherweise gab es genug Brötchen und Belag. Sagen wir es so, ich wurde satt 🙂

Philipp schlug vor, heute ein wenig am Strand entlang zu laufen und das taten wir dann auch. Es dauerte etwa eine Stunde, bis wir, dem nassen Sand gefolgt, „De Panne“ erreichten. Es war Flut, aber man konnte dennoch gut an der Wasserkannte entlang laufen. Das Wetter war etwas schlechter geworden und der raue Wind stärker, nur die Jacke hielt mich davon ab, zu erfrieren. Naja, so schlimm war es nicht, aber frisch geworden.

In de Panne stiegen wir in die Küsten Trame, eine quasie endlose Straßenbahn an der Küste Belgiens entlang. In Niewport stieg unsere Gruppe erst wieder aus und wir schlenderten in die Straßen hinein. Es ist leider so, dass man in den 50gern hunderte von Hochhäusern am Strand in den Himmel gezogen hat. Dabei betrachtete man gegliches Gefühl für Estetik und Schönheit als minder wichtig, weshalb es auf hundert Kilometern Strand einfach nur hässlich aussah. In den Seitenstraßen dagegen standen die alten, hübchen Häuser mit all ihren Verzierungen und individuellen Bauweisen.

So schön es auch war, irgendwann nagte der Hunger an uns und nach einer Kirchenbesichtigung machten wir uns auf den Weg zurück. Unsere Gruppe verkleinerte sich in 4 Personen, was wesentlich angenehmer war.

An der Strandpromenade reihte sich jedoch eine Edelbutik an die nächste und die wenigen Restaurantes boten Menüs für 63€ aufwärts an. Nett lächelnd gingen wir zur Trame zurück und stiegen ein. In Koksijede-Bad suchten wir den gleichen Laden wir gestern auf und heute holte mir ein Wrap. Von Merle bekam ich noch Pimmes ab und nach einer abschließenden Waffel war ich satt.

In der Wohnung zurück bereiteten Demian und ich einen Nudelsalat. Das Dressing sponsorten die Nachbarn – wirklich sehr nette Leute!!

Eigentlich wollten wir am Strand noch einen letzten Sonnenuntergang genießen, doch es sah leider etwas bdwölkt aus.

Wir spielten zusammen ein wenig Volleyball und rannten dann zurück zum Appartment, um nicht nass zu werden. Mit Ingwerlimonade und Nudelsalat war das Abendessen dann auch ideal und sättigend. Oh, davor teilten wir uns zu viert ein Limonen-Zitronen Sorbe.

Es war längst dunkel als wir zum Strand zurück kehrten und ich für meinen Vater ein Glas Sand abfüllte. Ich bringe ihm von jedem meiner Reisen so etwas mit.

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