Sono in ritardo

Der Titel verrät es schon, ich bin spät dran mit meinem Blogbeitrag. Es war einfach so viel zu tun, dass ich trotz aller Mühen keine Zeit gefunden habe. Beim besten Willen nicht.

Am Donnerstag sind wir nach Rom gefahren und haben an einer Beerdigung teilgenommen. Dafür mussten wir am Mittwoch unser Mittagessen für Donnerstag vorbereiten. Die Arbeit endet um 18 Uhr und das Kochen zog sich bis spät in den Abend hinein. Es ist sehr spät geworden und das kam so:

Seit einiger Zeit arbeite ich vermehrt mit einer Syrierin zusammen, die mir immer wieder Essen mitbringt und das ist ziemlich lecker! Dieses mal war es eine Art Pizza, aber gefüllt und geschlossen. Calzone nennt sich das wohl in Italien. Allerdings meinte sie, dass es irgendetwas arabisches sei und ich fragte nach dem Rezept. Übrigens kann ich mittlerweile ein paar Brocken arabisch. Vom fluchen, bis nützlichem ist alles dabei 😉

Auf italienisch erklärte sie mir dann, wie das Rezept geht und Zuhause habe ich es sofort nachgemacht. Vielleicht habe ich auch nochmal meinen Vater zwischendurch angerufen um ein paar Details über Hefeteige anzufragen – nicht auszuschließen.

Im Anschluss habe ich dem Teig Zeit zum gehen gelassen und bin mit Franco, einem Mexikaner, Laufen gegangen. Er ist übrigens auch Vegetarier. Wir haben 45 Minuten geschafft und es hat mir richtig gut getan!

Danach hatte sich der Teig wunderbar entwickelt und ich habe ihn genau nach Anweisung in der Pfanne abgebacken. Gefüllt habe ich die Pizzen mit Tomatemsauce, Pilzen, Mais und eben allem, was die Mädels wollten. Sie waren begeistert und ich ganz zufrieden. Da es allerdings schon 11 Uhr war und wir am nächsten Morgen um 6 Uhr losfuhren, beschloss ich den Blog auf Donnerstag zu verschieben.

Am Donnerstag saß ich eigentlich die meiste Zeit im Bus und schlief vor mich hin. Schlafmangel hat mir noch nie gut getan und ich fühlte mich erschöpft, bevor wir überhaupt losgefahren waren.

Die Beerdigung war schön und sehr respektvoll. Im Garten hinter dem Gebäude, in dem die Beerdigung stattgefunden hat, aßen wir danach die vorbereiteten Pizzen und genossen die rund 20 Grad (ende November). Im Anschluss gingen wir noch ein Eis essen und schon ging es auch wieder zurück. Als wir ankamen ging es mir nicht gut (vom Busfahren wird mir gerne schlecht) und ich ging sofort ins Bett.

Am Freitag hätte ich nach 18 Uhr Zeit gefunden, aber eine unserer Mädels, sie ist erst 17, hat um hierher zu kommen, ihre Abschlussfeier verpasst, die genau am Freitag war. Selbstverständlich haben wir das mit einer großen Party kompensiert und einen kompletten Abschluss nachgespielt. Ich habe sogar eine Rede gehalten. Dass das Englisch gut war habe ich einer der Amerikanerinen zu verdanken, die aus meinem englischen Unglück vernünftige Sätze machen konnte. Danach feierten wir noch eine ganze Weile und als ich müde ins Bett fiel, war es nach 12 Uhr.

Heute war ich hochmotiviert! Nach dem Frühstück öffnete ich meinen Adventskalender. Es ist ein Katzenabdventskalender mit Geschichten oder Geschichten. Danach spielte ich eine Stunde Geige, aber es wollte nicht so gut klappen. Mir fehlt mein Stimmgerät und ich spielte total unsauber. Das traf sich nicht so gut, weil ich meiner Oma versprochen hatte, ihr zum Geburtatag über einen Videoanruf etwas auf der Geige vorzuspielen. Ich hatte mit Jopi aus Korea ein Stück geübt und ich hörte all die schrecklichen Töne. Außerdem hörte die ganze Verwandschaft zu und ich war nervös. Mein Bruder schrieb aber kurz darauf in die Familiengruppe, dass die Übertragung aufgrund minder gutem Internet nicht mit bester Qualität hatte glänzen können und man uns kaum gehört hat. Das Lied ist eigentlich recht schön. Sallys Gardens heißt es und lässt sich wunderbar mit Kalvier und Geige spielen. Unglücklich war ich darüber nicht, weil ich mich doch einige Male ziemlich vergriffen hatte.

Danach backte ich noch schnell einen Apfelkuchen, weil wir bei den Jungen zum Essen eingeladen waren. Es hat sehr viel Spaß gemacht und danach hatte ich endlich Zeit den Blog zu schreiben. Vor Mittwoch ist übrigens gar nicht so viel passiert und daher habt ihr den interessantesten Part der Woche nicht verpasst 😉

die Qualität habe zum Glück nicht ich verbrochen.


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mama
1 Jahr zuvor

Im Clip v. Vorspiel kann man`s aber prima nach hören!
Happy Advent! – mama