Oh wie Vegan ist manchmal auch Panama

Da ich bereits wusste, dass das Frühstück nicht so gut sein würde, aß ich mich Zuhause an einem leckeren Obstsalat satt und war nicht allzu überrascht, dass es kein Vegetariscges Frühstück gab. Aber es war okay, denn so etwas ist anscheinend kein allzu bedeutender Teil ihrer Kultur. Eher im Gegenteil. Ich war aber satt und zufrieden 😉

Schließlich erwartete uns wieder die Katischese, die, ganz kurz, für mich nicht so interessant war. Ich hörte mit galbem Ohr zu und war froh, als wir aufbrachen. Julia und ich machten uns zu zweit auf, um ein Veganes Restaurante auszuprobieren. Nach drei Tagen Fastfood waren wir einfach nur glücklich, richtiges Essen zu sehen. Wir hatten genügend Platz, es roch nicht nach Fett und das Essen sah frisch aus. Wir waren glücklich und wählten eines der acht Gerichte aus.

Es schmeckte wunderbar!!!!

Im Anschluss machten wir uns daran, auf das Gelände zu kommen und um unsere Gruppe zu treffen. Es stand der Papstempfang an. Die Organisation war aber miserabel und tausende Menschen mussten durch eine Schleuse mit vier Detektoren und einem Röntgengerät für Gepäck. Wir kamen erstaunlich weit daran, doch dann ging es nicht mehr weiter und die Menge begann zu drücken. Fluchtwege gab es keine. Erst als die Menschen schriehen „öffnet den Zugang“ (irgendwie so auf Spanisch) ließen sie uns hinein und wir konnten der unfassbar engen Masse entfliehen.

Wir fanden unseren Berreich (A2) und warteten auf unsere Gruppe, die nicht kam, weil sie nicht reingekommen waren. Wir verbrachten den Empfang am Wasser, entspannten ein bisschen und als es vorbei war, versuchten wir, zurück zu gelangen. Das ging aber nicht. Die Straße für den Papst war einmal längst durch das ganze Gelände gezogen und versperrte uns den Weg zur Stadt. Eine dämliche Planung. Toiletten gab es drei. Drei für mehrere tausend Leute. Wir liefen den Massen entgegen und irgendwann wurde an einer Stelle der Zaun endlich geöffnet. Ich hüpfte bei einem Restaurante kurz auf die Toilette und dann fuhren Julia und ich nach Hause. Unsere Gruppe haben wir übrigens nicht mehr getroffen.

Nathalia und Philipp schrieben, sie seien an der Kirche unserer Gadtgemeinde und wir gingen zu ihnen. Sie mussten noch ein Check up machen. Im Anschluss gingen wir nach Hause und ich aß eine super leckere Suppe. Naja, und danach ging ich ins Bett, um endlich nochmal genug und lange zu schlafen. 🙂

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