Oh wie schön ist Panama

Ich habe jegliches Zeitgefühl verloren und weil es ohnehin alles so spät und lang war, habe ich mich jetzt nach den Frühstück hingesetzt, um kurz zu schreiben, wie die Reise war.

Zuhause war ich, nachdem ich aus Italien kam, nur wenige Stunden. Es ging um 4 Uhr in der Nacht los und mit dem Bus zum Flughafen. Dort hieß es dann erstmal warten.

Der erste Flieger nach Amsterdam war nur kurz in der Luft und schon waren wir da. Wir mussten wieder warten.

Der Flieger war der größte, in dem ich bisher gesessen hatte, aber die Reihen genauso eng. Woe Hühner auf der Stange. Aber Hühner mit einem Fernsehbildschirm. Ich habe zwischen Schlafen und Essen jede Menge Musik gehört, Filme geguckt, Spiele gespielt und mich unterhalten. Was man eben auf 10 Stunden Flügen macht.

Als wir ankamen erschlug uns die Hitze förmlich. Wir hatten das erwartet, aber es war schon extrem. Die Luftfeuchtigkeit ist super hoch und der Wechsel von Winter auf Sommer war hart.

Am Flughafen wurde uns super geholfen und ein Taxi zu einem guten Preis organisiert. In das Auto für 10 Personen haben wir tatsächlich 14 plus Gepäck bekommen! Es war sehr sehr eng, aber auch sehr sehr lustig. Die Stimmung war gut und wir fuhren augf die längste Straße der Welt, um zu unseren Gasteltern zu gelangen. Die Umgebung war super interessant. Bunte Vögel, andere Bäume und zwischen all dem das viel zu heiße Wetter. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich auch eine andere Kultur so direkt erlebt. Es gab viel Müll und einfache Häuser, die in den Hängen standen.

Wir waren alle übermüdet und froh, als wir nach 40 Minuten ankamen. Eine kleine süße Kirche und nette Menschen, die uns empfingen und alles gaben, was wir brauchten. Im Flugzeug hatte es nur 86 ml Wasserbehälter gegeben und wir waren durstig. Wir tranken erst einmal alle erwas. Bei einigen hatte der Schlafmangel, das Klima, die Autofahrt und die Aufregung Spuren hinterlassen und Nathalia ging es so schlecht, dass sie sich hinlegen musste. Es dauert etwas, doch nach viel Wasser gingen der Schwindel und die Übelkeit weg und wir konnten als letzen zu unserer Gastfamilie aufbrechen. Das sind Nathalia, Jana und ich. Nathalias Blutdruck war ziemlich niedrig gewesen und so ging sie schnell ins Bett und schlief vermutlich noch schneller ein. Wir saßen noch etwas im Wohnzimmer, nicht zuletzt, weil Luis und Michael zu Besuch kamen und den Abend bei uns verbrachten.

Mücken gibt es hier gar nicht so viele und unser Zimmer war ohnehin mückenfrei. Unsere Gasteltern sprechen Englisch und mit Italienisch komme ich erstaunlich gut zurrecht. Sie sind einfach klasse! Es gab für uns ein Willkommensschild und ein klasse dekoriertes Zimmer. Ich fühlte mich sofort wohl.

Die Geschenktüten für jede von uns dreien waren voll mit kleinen Geschenken. Tassen, Figuren, Armbändern, einem Kalender, Aufklebern und vieles mehr.

Irgendwann war ich aber so müde, dass ich mich verabschiedete, kalt Duschen ging (es gibt kein warmes Wasser, was aber auch nicht so schlimm ist) und dann auch sehr schnell einschlief. Unser Zimmer war im Vergleich zu Panama ein Kühlschrank, wir hatten 18 Grad. Ich habe dann doch auf 20 hochgestelll, weil uns kalt war. Und das in Panama ^^

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