Noi abbiamo cambinato i nostri appartamenti

„Wir haben unsere Appartements gewechselt.“ Das soll es zumindest heißen…

Bei uns war am Wochenende wirklich viel los. Zunächst haben wir am Freitag neue Appartements eingeteilt. Weil wir das nicht selber gemacht haben, sondern unsere Ansprechpartner, war es ein bisschen aufregend und interessant, weil man eben nicht weiß, wer zu der neuen Unita gehören wird. Zwar kam ich nicht mit den Mädels zusammen, mit denen ich gerne die nächsten drei Monate ein Appartement geteilt hätte, doch die anderen Mädels sind natürlich auch toll und meine leichte Enttäuschung war rasch verflogen. Ich weiß inziwischen, dass jedes Appartement auf siene eigene Art toll ist und dass auch wir genauso zusammenwachsen werden, wie ich mit meiner alten Unit. Wir waren alle ein wenig traurig, dass wir uns nun aufteilen mussten, doch ich habe mich auch gefreurt, weil ich die anderen Mädels besser kennenlernen möchte. Auc das Appartement selebr habe ich gewechselt und finde mein neues Zimmer nun im Turm wieder. Es ist der höchste Raum im ganzen Haus und über diese treppe erreichbar.

Im Zimmer selber schläft schon eine; die Dindin aus Mianmar. Das andere Mädchen aus meinem Zimmer ist Clarisa aus den USA. Ich bin super glücklich mit meinen neuen, unklompizierten Zimmergenossinnen, die beide super sind! Das Bad ist zum Glück direkt an das Zimmer abgeschlossen, weshalb ich nicht immer runterlaufen muss, um das Bad zu benutzten. Der Wasserdruck dagegen ist leider nicht so gut und ich werde wohl eines der anderen Bäder benutzten, wenn ich eine angenehme Dusche nehmen möchte. Ich werde noch mehr Bilder von meinem neuen Appartement zeigen, aber vermutlich erst nächste Woche, weil jetzt schon alle schlafen.

Am Sonnatg wurde es schon wieder ein wenig ruhiger und wir wurden zum Reiten eingeladen. Hier gibt eis einen Mann, der zwei Pferde besitzt und der fragte uns, ob wir mit ihm reiten wollen. Natürlich haben wir ja gesagt und so fand ich mich kurze Zeit später auf Mora wieder, einer etwas störrischen Stute. das andere Pferd war Leòn ein Hengst und nicht weniger schwierig. Ich habe beide aber gemocht und es hat Spaß gemacht, ein bisschen auszureiten. Wir haben uns abgewechselt und jede von uns drei deutschen ist abwechselnd geritten. Wir waren zu dritt und das war wirklich angenehm, weil wir so ein wenig länger Reiten konnten.

Das Wochenende war aber noch nicht zu Ende, es ging noch weiter. Am Abend fuhren wir zu einer lebendigen Krippe. Es war der Wahnsinn! Ein ganzes Dort (wunderschön in einen Berg gebaut), hatte sich als römische Stadt verkleidet (Inklusive der Häuser) und man konnte durch Gassen gehen, in denen Körbe geflochen, Tonkrüge bemalt, Schwerter geschwiedet und Brot gebacken wurde. In den Käfigen auf dem markt saßen echte Hühner und ich bin mir sicher, dass die reichen Römer in ihren „Häusern“ echten Wein tranken. Überall flammten Feuer und während der Himmel Sterenklar und die Luft einskalt war, konnte man wirklich in die Zeit von vor 2000 Jahren eintauchen. Das Brot war umsonst und die mit Olivenöl beströpfelten Scheiben schmeckten bei den Minusgraden doppelt so lecker. Beim weitergehen entdeckte ich eine Mühle, die durch einen Esel betrieben wurde, der den Stein zog und eine Frau, die das Mehl einer weiteren Brotstation per Hand mit einem Handmahlstein gemahlen hat. An einem einsamen Fleck saß ein Schuster und haute Nägel in einen lederschuh und als es aus der „Stadt“ hinaus aufs Land ging, fand man echte schafe, Angler und Weber. Sogar die Kinder machten mit. Die Strecke war etwa drei Kilometer lang und von bestimmt 1000 Kerzen gesäumt. An einer Stelle gab es Glühwein für 4 Euro und was ich anfangs relativ teuer fand, war letzlich ein guter Preis, weil die Tontasse dabei war. leider hatte cih kein Geld dabei, doch Anna fand am Wegrand eine abgestellte tasse, die ich dann haben durfte. Sie brauchte keine zwei.

Weil das Wochenende so voll und hart gewesen war, fiel es mir schwer, in die Woche zu starten und der Montag wollte einfach nicht vergehen. Am Monatg arbeiten wir acht Stunden und es ist manchmal echt hart. Da ist die Abwechslung auf ein bisschen Abwechslung ganz angenehm. Bevor ich nach Panama fliege, abrite ich für zwei Tage bei einem Künstler, weil Anna, die dirt eigentlich arbeitet, nicht da ist und ich an ihrer Stelle dort arbeiten darf. Ich freue mich schon auf die Abwechslung.

Aber zurück zur Woche. Am Dienstag haben die Loppigames begonnen, ein Spiel, bei dem alle die hier sind, mitmachen können. Jetzt im Winter geht es mehr ums Kennenlernen und z.B. Tanzen (nicht ganz so mein Fall), aber im Sommer ist es ein richtiger Wettbewerb mit mehr Sport, bei dem die zufällig ausgewählten Teams einen Preis gewinnen können. Ich bin schon ganz gespannt! Am Freitg geht es weiter mit der nächsten Spielsession. Am Samstag ist auch nochmal etwas, da weiß ich aber gerade nicht mehr, was der Schwerpunkt ist. Ich lasse mich einfach überraschen.

Hier in Italien ist es im Moment echt ungemütlich kalt (3-6° C) und sehr nebelig. In Deutschland soll es teilweise sogar Schnee geben, habe ich gehört….

Bis nächste Woche und viel Spaß beim eventuellen Schlittenfahren ;-)!


Das Links ist der neue Tonbecher von Sonntag
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Mrs Norris
1 Jahr zuvor

die loppigames hören sich spannend, genau so wie die lebendige Krippe. Schön das du für ein paar Tage beim Künstler arbeiten darfst

1 Jahr zuvor

Hallo Cathleen!
Ich finde es total cool, dass es so viele Ähnlichkeiten in Italien und Spanien gibt!! Auch ich habe mir so eine lebendige Krippe hier angeschaut und teile dein Staunen und deine Begeisterung! 🙂 Und das du jetzt in einem Turm wohnst erinnert mich ziemlich, an dein Dachgeschosszimmer in Deutschland:)
Hört sich aufjeden Fall gut an und grüßenach Italien 🙂