Io sono tornato a casa

Am Feitrag bin ich nach meiner „langen“ Panamareise zurückgehrt.

Es waren nur 13 Tage, die ich nicht hier war, aber es fühlte sich an, wie eine kleine Ewigkeit. Es schien, als wäre in der Zeit hier sehr viel passiert und ich hätte alles verpasst. Auf der anderen Seite scheint es, als wäre Panama gar nicht gewesen, zumindest viel zu kurz. Sehr kurz. Zu kurz. Ich meine es ist klar, denn in den neun Tagen habe ich eine neue Kultur kennengelernt, ein mir fremdes Land gesehen und jeden Tag andere Menschen gertoffen. Das muss man erst einmal sacken lassen. Ich habe für meine Freunde ein kleines Video aus Handyaufnahmen geschnitten und ihnen gezeigt, damit sie einen kleinen EInblick in das erhalten, was ich erlebt habe. Ich weiß auf jeden Fall, dass es super spannend und interessant war. Ein richtiges kleines Abendteuer!

Viele haben mich gefragt, was meine interessanteste, bzw. beste Erfahrung war. Es waren verschiedene Dinge, die mich sehr beeindruckt haben. Zum ersten Mal war ich außerhalb von Europa – ein spanneder Moment für mich. Ich habe eine vollkommen andere Lebensweise erleben dürfen, die sich von unserer sehr unterscheidet. Auch ist Panama ein ärmeres Land, was man überall sieht. Aber und das war für mich besonders, die Menschen sind nicht arm darin, dennoch etwas zu geben. Ein Lächeln, freundliche Worte, zu Helfen ohne danach gefragt zu werden. Es gab viele Momente. Einmal hielt ein ganz normaler Linienbuss neben einer Freundinn und mir (wir waren zu zweit unterwegs) und die Bussfahrerin fragte uns, ob sie uns mitnehmen solle. Ein anderes Mal funktionierte unsere Metrokarte auf einmal nicht mehr. Sofort sprang ein Einheimischer auf und bezahlte für uns.

Ob die EInheimischen nur so sehr offen waren, weil der Weltjugendtag stattfand, weiß ich natürlich nicht, aber habe das Gefühl, dass sie insgesamt sehr freundlich waren.

Auch für sie waren wir Europäer neu, unsere Gruppe wurde ständig nach Fotos gefragt, weil sie dort wohl ncht so oft blonde, große und blauäugige Menschen sehen. Wir haben natürlich nie nein gesagt.

Ein andere Sache wr, dass es keine Busfahrpläne gibt. In Deutschland bricht ja scon eine kleine Panik aus, wenn der Bus/bahn 2 Minuten zu spät ist. In Panama kommt der Bus, wenn er kommt und wenn nicht dann nicht. Man wartet einfach so lange, bis er kommt. Zeitdrucl hatten wir dort nie. Etwas, dass ich gerne mit nach Europa bringe 😉 Im Ernst, ein bisschen Gelassenheit ist sicherlich nicht verkehrt.

Auch diese gewissen Unordnung fand ich auf eine gewisse Art und Weise sehr symphatisch. In Deutschland wäre es niemal möglich, einen Obststand neben der Straße aufzubauen. In Panama scht sich jeder seinen Platz und fängt an zu verkaufen. Ob das nur gut ist wage ich zu bezweifeln, aber ich habe gemerkt, wie geordnet es in Deutschland doch ist und gesehen, wie leer und ausgestorben unsere Starßen im Vergleich zu dem bunten, trubeligen Gewimmel. Besonders außerhalb der Stadt, dort wo wir mit unseren Gastfamilien gelebt haben. Unsere Dörfer gleichen dagegen Geisterstädten. Meine Erfahrung war auf jeden Fall gut und ich freue mich, dass ich dieses kleine Abendteuer machen konnte!

Hier zurück in Italien giing der ganz normale Alltag unermütlich weiter und da ich zum Glück ein Wochenende vor mit hatte, war es einfach. Ich habe viel geschlafen und als die Woche startete, war ich nict mehr müde und voller Energie.

Gestern und heute bin ich wider laufen gegangen und ich merke, wie sehr mir das gut tut. Auch meine Geige habe ich vermisst und ich freue mich, wieder hierzu sein!

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