Eine Rose für den Prinzen

Die letzten Wochen waren irgendwie wieder ein wenig ermüdend, was vielleicht auch am Wetter liegt, das einfach nicht besser werden will. Normalerweise kann man im Mai bereits in kurzen T-Shirts herumlaufen, wir trauen uns nur mit Regenjacke vor die Türe.

Nichts desto trotz und obwohl Regen angesagt war, sind wir nach Siena gefahren. Die Stadt steht in ewiger Konkurrenz zu Florenz und man merkt, dass viel Energie und Zeit in die mittelalterlichen Häuser gesteckt wurde. Die auf dem Berg liegende Stadt ist perfekt in die Hügel gebaut und die Straßen schlängeln sich wie ein Labyrinth um den Berg herum. Es gibt Straßen, die fast an Tunnel erinnern, weil sie so klein und eng sind, dann aber wiederum den großen Platz auf dem zweimal im Jahr ein Pferderennen von verfeindeten Familien (Stadtteilen) ausgetragen wird.

Als wir da waren, war es aber nur verregnet und trist. Wir haben uns dann die Kirche angeschaut und haben uns danach ein bisschen durch die Stadt treiben lassen. Irgendwo haben wir dann unser mitgebrachtes Mittagessen verspeist und zum Nachtisch ein Eis gekauft. Es war ein schöner Tag.

Heute habe ich eine ganze Menge Erdbeeren geerntet, die wegen des Regens zwar groß, aber auch wässrig sind und nur wenn man Glück hat, süß. Dennoch, ich bin stolz auf meine ca. 15 Erdbeeren gewesen und alle meinten, sie seien gut gewesen. Ich hoffe, dass es wirklich sonniger wird und sie nicht nur groß, sondern auch fruchtig werden.

Meinem Malprojekt dagegen widme ich mich mit mehr Motivation. Klar, ich habe nicht immer Lust und oder auch Zeit und auch, wenn ich es nur manchmal im Atelier besuche und kurz anschaue, bleibe ich doch dran und wenn ich Lust habe, male ich weiter. Heute bin ich nach der Arbeit vorbeigegangen und habe endlich die Rose für den kleinen Prinzen gemalt. Nun ist auch diese Hose fast fertig und ich muss nur noch einen dritten Fleck covern. Dafür werde ich den Fuchs malen und ihn auf einen leicht angedeuteten Planeten setzten, der klein ist, also eher im Hintergrund sein soll. Er ist auf dem anderen Hosenbein und noch in Planung.

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