Ein weihnachtliches Wochenende

Unsere Weihnachtszeit hier hat am Sonntag so richtig begonnen, als wir beschlossen, nach Arezzo aus einen Weihnachtsmarkt zu fahren.

Mit der Bahn liegt die niedliche Stadt etwas genauso weit entfernt, wie Florenz. Während der Bahnfahrt fiel mir zum ersten Mal auf, dass auch Italiens Landschaft im Winter karg und trostlos sein kann. Die meisten Bäume hier sind NAdelbäume und tragen das deshalb das ganze Jahr, wodurch ein wenig mehr Grün erhalten bleibt. Als wir aber durch den Nebel fuhren und ausgestorbene Gärten sahen, hatte ich auch hier das gefühl, Winter zu haben. Wo die Sonne bei uns jedoch nur Licht bringt, ist sie in Italien zum Glück noch ein bisschen wärmend.

Angekommen, bemerkten wir, dass sich die Stadt in einen gigantischen Second-hand-Mrkt verwandelt hatte. Überall vergoldeten Kleinkram, Bücher, Ringe, Bilder. Das größte waren Sofas, Schränke, sogar zwei Säulen fand ich. Nicht, dass wir nach dem Markt gesucht hätten, er zog sich aber quasie vom Bahnhof bis zum Pliazza Grande, wo der kleine Tiroler Markt aufgebaut war. Sofort statteten wir uns mit heißem Apfelpunsch und einer Brezel aus, die tatsächlich von einem Österreicher zubereitet wurde. Mir war aufgefallen, dass die Leute in der Bude zwar miteinander italeinscih sprachen, aber mit dem Mann nur englsich. Weil sich der Stand östereichisch sein sollte, mutmaßte ich einfach, dass es sich bei dem Mann um eben so einen handelte und teilte das Anna mit, die den Herrn auch direkt ansprach. Während wir mit dem Mann quatschten, wurden die frischen Brezeln fertig und wir konnten uns welche kaufen.

Zuzka, einer der beiden Amerikanerinnen und Kristina vervollständigten unsere Gruppe und so hatten wir einen schönen NAchmittag/Abend auf dem süßen Markt.

Der Grund warum ich gestern keinen beitrag veröffentlicht habe, war Sankt Nikolaus. Anna und ich hatten uns in den Kopf gesetzt, unseren Mädels die Tradition kennenlernen zu lassen und backten Weckmänner bis es ein Uhr Morgens war. Der Teig hatte so lange gedauert :-/ 

Totmüde befüllten wir die rausgestellten Stiefel von allen 24 Mädels, plus unseren Assistenten und gingen dann endlich ins Bett.

Die Freude über all die Süßigkeiten war natürlich groß und ich freute mich, allen eine Freude gemacht zu haben.

Ich war wirklich müde heute und zum Abend hin war ich total erledigt, sodass ich mich nach meiner Geigenstunde ersteinmal zwei Stunden schlafen legte. Es ging mir im Anschluss besser, ich telefonierte noch mit meiner Familie, kochte mir ein Abendessen (hatte vergessen, dass heute jede für sich kochen muss) und schon war es 23 Uhr. Eine nicht allzu seltene Zeit. Ich glaube, ich bracuhe hier auf dauer mehr schlaf, mal schauen, ob sich das umsetzten lässt 😉

Eine ganz niedliche Sache haben wir heute im Italienisch Unterricht gemacht. Es ging um eine Vergangenheit, die beim Geschichtenerzählen, oder in reden genutzt wird. Passend dazu haben wir ein Lied gehört. Das Lied handelt von einer Gabel, die ein Messer trifft. Sie ist eine Diva und entscheidet sich letzlich für den Löffel und das Messer steht alleine da. Dazu haben wir uns das Video angeschaut. Super süß!

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=_To34GmsarQ
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Uta
1 Jahr zuvor

Alles Liebe aus der Eifel 🙂

Uta

Gudrun Maxelon
1 Jahr zuvor

Liebe Cathleen,
Mit großer Freude lese ich deinen Blog und wünsche dir und deiner WG eine schöne Adventszeit – und etwas mehr Schlaf.
Gudrun aus Duisburg