Ein deutscher Abend & Assisi

Wir haben es seit 8 Monaten geplant und doch nie geschafft – bis letzten Mittwoch. Ich weiß auch gar nicht warum es auf einmal so einfach war, aber jede/r hatte zeit und so sind wir zu sechst losgefahren zu einem Chinesischen Restaurant, wo wir uns durch den „all you can eat“ Menüpunkt probiert haben.

Was bedeutet überhaupt „deutscher Abend.“ Der Ort, wo wir alle leben, ist super international. Alle Kontinente sind hier vertreten und auch ich lebe mit Leuten aus der ganzen Welt zusammen. Die Idee, einen Länder typischen Abend zu machen, haben wir uns allerdings bei den Philippinern abgeschaut, die mit ihrer großen Community fast jedes Wochenende ein gemeinsames Mittagessen veranstalten, wo sie Länder typisch kochen und oder backen. Ich liebe ihr Essen! Also dort war ich nie, aber so generell mag ich dieses Essen sehr gerne. Pansit zum Beispiel. 

Wie dem auch sei, wir wollten so etwas auch. Da aber keiner von uns das deutsche Essen zu sehr vermisst, beschlossen wir kurzerhand, zum Chinesen zu gehen. So kamen wir drei deutschsprachigen zusammen (Anna ist ja aus Österreich) und noch drei andere, mehr Erwachsene Menschen dazu. Das sind Ralf und Brigitte, die hier leben und Christian, der für ein paar Wochen hier zum ausruhen und Besuchen hergekommen ist. Es war schön auf deutsch zu quatschen und zu plaudern. Mir hat der Abend sehr gut gefallen. Er war lustig und interessant. Außerdem nerven mich hier manchmal ein paar Dinge, was denke ich sehr normal ist, und diese Dinge ´mal auf deutsch zu besprechen tut auch ab und an gut.

Am Samstag sind wir nach nach Assisi gefahren und haben uns gefühlt alle Kirchen angeschaut. Meine Lieblingsgruppe (Amerikaner und wir deutschsprachigen) haben uns irgendwann kurz herausgenommen und sind einen Café trinken gegangen. Ich habe meine liebe zu aufgeschäumter Sojamilch entdeckt und habe mir direkt eine bestellt. Im Anschluss sind wir weiter rauf in die Stadt und haben an einer Kirchenführung durch die alte, große Kirche von Assisi teilgenommen. In der Kirche sollte man sehr leise sein, weshalb alle Gruppen, egal ob italienisch, oder eine andere Sprache, alle wurden von Leitern geführt, die ihre Erklärungen in kleine Mikros flüsterten. Beim herumspielen an den Kanälen stieß Kristina auf einen deutschsprachigen Gruppenführer, der alle Erklärungen in einer uns absolut verständlich Sprache sagte. Es dauerte keine fünf Sekunden und wir drei hatten unsere neue Gruppe gefunden.

danach war noch ein wenig Zeit, Fotos zu machen und da Assisi sehr schön ist, fiel uns das nicht schwer. Ich liebe diese verwinkelten Gassen, welche sich den Berg hoch und runter schlängeln. Es ist eine wirklich schöne Stadt.

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