Das Hochbeetprojekt

Dieses Wochenende war es endlich soweit und ich konnte mein Hochbeet fertig bauen.

Am Freitagabend war ich schon ganz nervös und voller Vorfreude, weil ich mich wirklich freute, es beenden zu können. Außerdem war ich gespannt, wie es aussehen würde, wenn es grün und voller Pflanzen sei. Besonders voller Erdbeeren natürlich!

Um neun Uhr morgens fuhren wir los zu einem Gartenbetrieb, der alle möglichen Kräuter im Angebot hatte. Angebot ist jedoch nur im einseitigen Sinne zu verstehen, denn billig waren die nicht. Immerhin unterstützten wir einen Familienbetrieb und das ist mir auch wichtig, anstatt nur in großen Gartencentern oder Baumärkten zu kaufen. Ich bin mir sicher, dass die Qualität der Erdbeeren auch gut sein wird. Außerdem kauften wir noch Pflanzensubstrat, welches als oberste Schicht des Beetes dienen sollte.

Auf dem Rückweg packten wir dann das Beet hinten ins Auto, wobei die Türen offen bleiben mussten, weil es nicht ganz hineinpasste. Es war ohnehin nur ein kleines Stück, aber zum Tragen eines so schweren Holzkasten zu weit. Und zu viel hoch und runter. Wir fanden einen netten Platz und ich machte mich nach einer kurzen Pause daran, es zu befüllen. In den vergangenen Wochen habe ich mir alle Plätze hier ausgeguckt, an denen ich das Material finde, welches ich brauchte. Die verschiedenen Schichten für den Innenraum lagen in einem Umkreis von einem Kilometer um unser Haus verteilt an den verschiedensten Stellen. Wer sucht, der findet auch 😉 Ich hatte mich im Internet ein bisschen schlau gelesen und hatte ungefähr eine Idee, was ich hineinfüllen musste. Zuerst legte ich unten dickere Äste hinein und packte darauf eine große Schicht Laub. Die habe ich einfach im angrenzenden Wald gesucht. Anschließend kam Rasenschnitt dazu, den ich mühevoll anschleppte. Die fahrende Kiste seht ihr im Bild. Das Ding über Gras zu wuchten hat mich echt an meine Grenzen gebracht. Als mir das Teil auch noch auf den Zeh gerollt ist, war erst mal genug und ich habe mich so wie ich war ins Gras fallen lassen. (Anmerkung für meine Mutter: ja ich habe mich danach auf Zecken kontrolliert) Die verrückte, die die Fotos gemacht hat, ist zuerst nur als Begleitung fürs quatschen mitgekommen und hat letztlich wirklich viel geholfen. Beim Laub saß sie im Schatten und erklärte mir, während ich vor Hitze fast starb, dass 23 Grad wirklich angenehm wären. Beim Gras holen hat sie geholfen, den Wagen zu schieben und als wir letztlich die Erde geholt haben, hat sie sogar beim Schaufeln geholfen. Ich war wirklich froh, dass Kristina mir so viel geholfen hat!

Als alles drin war und ich endlich pflanzen konnte, war es bereits Abend und ich ganz schön müde. Aber es hat sich auf jeden Fall sehr gelohnt und sieht super aus! Ich bin wirklich ein bisschen stolz und glücklich, dass ich mein Projekt umgesetzt habe!

Hier noch ein paar Bilder:

Gestern habe ich noch diese coole Tagesdecke bekommen, die mir wirklich schon sehr lange sehr gut gefiel. Jetzt gehört sie mir 🙂

Außerdem ist der Frühling da und lässt die Wiesen und Bäume hier wunderschön blühen.

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